Leitfaden zur Geldwäschebekämpfung für Krypto-Firmen

Leitfaden zu OFAC-Sanktionen

Sanktionen Wissen & Informationen

Die Vereinigten Staaten spielen im internationalen Kampf gegen Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und andere Finanzverbrechen eine wichtige Rolle, dies speziell auch durch die Verhängung von Wirtschaftssanktionen gegen Länder, Organisationen und Personen, die an derartigen Aktivitäten beteiligt sind. Die Sanktionen der Vereinigten Staaten werden vom Office of Financial Assets Control (OFAC) des Finanzministeriums um- und durchgesetzt. 

Worum handelt es sich bei der OFAC-Sanktionsliste?

Die OFAC-Sanktionsliste enthält Informationen zu den Sanktionszielen, die derzeit von durch die Vereinigten Staaten verhängten Sanktionen betroffen sind. Das OFAC unterhält mehrere Sanktionslisten, die jeweils eine Gruppe von Zielen betreffen, vornehmlich anhand der beiden folgenden Listen:

  • Die Liste der „Specially Designated Nationals“ (SDN): Eine Liste von Personen und Unternehmen, die von Ländern kontrolliert werden, gegen die die Vereinigten Staaten Sanktionen verhängt haben, oder die im Namen dieser Länder handeln. 
  • Die Konsolidierte Sanktionsliste: Eine Liste, die alle Sanktionsinformationen enthält, die nicht in der SDN-Liste enthalten sind.

Andere Arten von OFAC-Sanktionslisten umfassen die Sectoral Sanctions Identifications List (für Russland), die Foreign Sanctions Evaders List, die spezifischere Liste des Palästinensischen Legislativrats, die nicht zu den Sanktionen gehört, und die Iranian Sanctions List. Bei der Umsetzung der OFAC-Sanktionen gibt es zwei Kategorien:

  • Umfassende Sanktionen: Verbot aller Arten von Transaktionen zwischen den USA und einem sanktionierten Land – z. B. Nordkorea, Syrien oder Sudan. 
  • Nicht-umfassende Sanktionen: Beschränkung von Transaktionen zwischen den USA und einem bestimmten Unternehmen, einer bestimmten Person oder einem bestimmten Wirtschaftszweig, z. B. Unterstützer oder Finanziers eines unfreundlichen politischen Regimes.

Wer muss sich an die OFAC-Sanktionen halten?

Die OFAC-Sanktionen müssen von allen Einzelpersonen, Banken, Finanzdienstleistungsunternehmen und anderen verpflichteten Institutionen eingehalten werden, die unter der Gerichtsbarkeit der Vereinigten Staaten tätig sind. Für Banken und andere Finanzdienstleister bedeutet dies, dass sie eine OFAC-Sanktionssuche in ihre internen AML/CFT-Programme integrieren und sicherstellen müssen, dass neue Kunden und Klienten vor Beginn einer Geschäftsbeziehung mit der Liste abgeglichen werden. 

Bei Verstößen gegen die Sanktionen drohen den beteiligten Personen Geldstrafen von bis zu 20 Millionen US-Dollar und Haftstrafen von bis zu 30 Jahren. Allerdings kann das OFAC bestimmte Ausnahmen von den Sanktionen gewähren, die beim Finanzministerium beantragt werden können.

Warum ist ein Tool zur Sanktionsprüfung so wichtig?

Die manuelle Durchführung einer OFAC-Sanktionssuche kann verwaltungstechnisch schwierig und ineffizient sein. Außerdem kann menschliches Versagen Ungenauigkeiten und das Risiko von Bußgeldern mit sich bringen. Durch den Einsatz eines automatisierten Tools zur Sanktionsprüfung lässt sich dieses Risiko minimieren: Screening-Technologie sorgt nicht nur für Genauigkeit bei den AML-Programmen, sondern hilft den Unternehmen auch dabei, die von Regulierungsbehörden wie dem OFAC geforderten Compliance-Standards schnell und effizient zu erreichen.

Weitere Informationen zu unserem Tool zur Sanktionsprüfung

Ein wirksames Tool zur Sanktionsprüfung sollte einfach zu integrieren sein und helfen, False Positives zu reduzieren.

Ursprünglich veröffentlicht Juni 21, 2014, aktualisiert amJuni 13, 2022

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