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5AMLD – Die Fünfte Geldwäscherichtlinie: Prepaid-Karten

Nachdem das monatliche Transaktionslimit für Prepaid-Karten durch 4AMLD auf 250 € gesenkt worden war (eine Maßnahme zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung), legt 5AMLD – die Fünfte EU-Richtlinie zur Geldwäschebekämpfung – ein noch niedrigeres Limit von 150 € fest. Dieses Limit gilt auch für den Betrag, mit dem die Karten aufgeladen werden können. Ebenso werden Online-Transaktionslimits auf 50 € reduziert. Christopher Baines, Head of Compliance bei Pockit, äußerte sich dazu wie folgt: „Die Richtlinie ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, denn sie reduziert die Zahl der Optionen für mögliche Vergehen.“

5AMLD Prepaid Cards EMoney Payments

Außerhalb der EU ausgestellte Prepaid-Karten sind jetzt verboten, es sei denn, sie wurden in einem Land mit Rechtsvorschriften ausgestellt, die den AML/-CFT- und KYC-Standards der EU entsprechen. Verpflichtete Stellen müssen ihren Umgang mit Prepaid-Kartenzahlungen unter die Lupe nehmen und Mechanismen einrichten, um Transaktionen mit Karten identifizieren (und ablehnen) zu können, die nicht aus der EU stammen. Dafür kann eine umfassende Überarbeitung bestehender Systeme und Verfahren erforderlich sein.

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